Baby

Wenn man am wenigsten damit rechnet…

Hey ihr Lieben,

einige Zeit war es hier ein wenig stiller. Geschuldet haben wir das den fiesen Bazillen die uns allesamt die letzten Wochen lahm gelegt haben. Inklusive Hand Mund Fuß bei Niklas und Elsa. Absolut kein Spaß sag ich euch. Aber nun sind wir alle wieder fit und der (geregelte) Alltag kann wieder starten.

Es ist doch oft so, wenn man am wenigsten mit Dingen rechnet, passieren sie. Es geht heute weiter mit dem Thema Abstillen. Nachdem ich den letzten Post darüber verfasst habe (wer ihn noch nicht gelesen hat klickt *hier*), habe ich mich vorsorglich mit Pre Milch eingedeckt. Man wusste ja nie, wann die nächste hysterische, zehrende Brustschreiattacke kam. Da wollte ich gerüstet sein. Niklas also mitten im 26 Wochen-Schub (definitiv das schlimmste was ich je erlebt habe) inklusive Hand-Mund-Fuß….schlimmer geht immer. Eine Woche lang durchgehend Gejammer, Unzufriedenheit. Natürlich blieben die Schreiattacken an der Brust nicht aus und ich versuchte es mit der ersten Flasche. Er verweigerte…puh damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Also das Weinen in der Trage ertragen.  (Story aus dem Leben eines Schubbabys: Mein Mann hat sich irgendwann Ohrstöpsel rein gemacht beim Tragen, anders war es wirklich schwer auszuhalten^^Männer…) . Der Schub verschwand dann pünktlich wie es mir die App (Ohje ich wachse) vorausgesagt hat. Und OMG! Wer war dieses „Baby“ da vor mir, das plötzlich selbstständig sitzt und sich alleine beschäftigen kann. Wahnsinn.

Und noch viel mehr freue ich mich über eine Tatsache. Das Stillen funktioniert ohne Probleme. Von heute auf morgen. Ich hätte nie nie nie im Leben damit gerechnet. War fest entschlossen Abzustillen, war eigentlich nur eine Frage der Zeit, so dachte ich. Innerlich habe ich es zwar immer wieder versucht heraus zu zögern aber wenn es so geblieben wäre, wäre es untragbar. Für uns beide.

Jetzt bin ich verdammt froh, wirklich! Ihr könnt mir garnicht glauben wie sehr ich es genieße. Stillen kann so schön sein. Gott sei Dank habe ich noch gewartet. Vllt. war das auch der Grund warum ich nicht schon früher die Reißleine gezogen habe, ich hab auf meinen Körper vertraut. Einfach weiter gemacht, obwohl es nicht schön war. Aber irgendwas sagte mir immer ganz leise: Bleib dran.

Ich wurde belohnt und hoffe es bleibt jetzt so. Ich hoffe ich kann jetzt nur noch über die schönen Dinge im Zusammenhang mit dem Stillen erzählen. Seit einer Woche haben wir jetzt auch mit Beikost begonnen, irgendwer Interesse an einem Post dazu?

 

 

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2 Comments

  • Reply
    Leonie
    10. November 2017 at 08:36

    Liebe Julia,
    normal kommentiere ich ja meist bei Instagram, heute mal hier:
    Ich freue mich wirklich so sehr für euch dass das Stillen wieder klappt.ä ???
    Ist es denn jetzt wie „vorher“? Also wie in den ersten 12 Wochen.
    Ich hab auch so nen Kleinen Zappelphilipp zuhause und derzeit ist vor allem Stillen in der Gesellschaft von jeglichen anderen Leuten ne Herausforderung. Da wird ständig an-und abgedockt auch mal geschrien und alles andere ist interessanter… aber trotzdem machen wir natürlich weiter ??
    Hab heute genau die 6 Monate vollstillen geschafft, Yay.

    Euch nen schönen Tag und weiter ne tolle Stillzeit ?

    Lg Leonie

  • Reply
    Catharina
    1. Februar 2018 at 16:42

    Liebe Julia,

    ich gratuliere Euch zum Still-Erfolg – klingt vielleicht blöd, aber als Mutter fühlt sich das nach einem kleinen Sieg an. Habe selbst 2 Situationen erlebt wo ich dachte – jetzt geht´s nicht mehr – einmal als wir beide einen Magen-Darm-Virus hatten und stationär im Krankenhaus waren – da war nix mehr mit Milch, da war Ebbe und das andere Mal als klar war, dass mein Baby Neurodermitis hat – und nun?

    ABER, wir haben weitergestillt, mein Sohn bekam tolle Haut und ich habe entschieden, dass er selber bestimmen darf wann wir aufhören. Letztes Jahr, als er nicht ganz 3 Jahre alt war, hat er die linke Brust verabschiedet und jetzt mit 4 Jahren will er, wenn er krank ist abends an der rechten Brust kuscheln und trinken (oder besser gesagt er verwendet mich als eine Art Schnuller). Lange kann auch dieser Abschied nicht mehr dauern. Hätte mir irgendwann einmal jemand gesagt, dass ich soooooooo lange stille, ich hätte denjenigen für komplett verrückt erklärt. 6 Monate – das war mein erklärtes Ziel, aber bei einem Neuro-Baby ist es schlicht und ergreifen einfacher weiter zu stillen; vor allem beim Beikoststart. Psst….sag´s nicht weiter, sonst bin ich wirklich noch eine irre Mutter!

    Alles Liebe,
    Catharina

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